Guten Tag liebe Leserinnen und
Leser
Google ist allen ein Begriff. Die
Google-Suche hat einen Marktanteil von rund 90 Prozent (http://www.seo-united.de/suchmaschinen.html),
sprich von zehn Suchanfragen werden neun mit Google durchgeführt. Viele kennen
auch die weiteren, unzähligen Funktionen von Google wie GMail, Maps, Kalender,
Earth, und und und.
An dieser Stelle ist der Dienst Google Drive (https://drive.google.com) von Interesse. Zuvor
nannte der Dienst sich im deutschsprachigen Raum Google Texte & Tabellen,
dann Google Docs und aktuell Google Drive. Damit springt Google auf den Zug der
Cloud Bewegung auf und bietet allen Nutzern aktuell 15 GB gratis Speicherplatz
an. Ein Programm auf dem Computer erleichtert das Synchronisieren mit weiteren
Endgeräten respektive das Backup von Dokumenten. Soviel zu den grundlegenden Funktionen,
wie sie auch von Dropbox angeboten werden.
Eine weitere Möglichkeit, die Google Drive bietet, ist die direkte
Bearbeitung von Dokumenten im Internet Explorer – eine Möglichkeit, die andere
Cloud-Anbieter nicht anbieten. Somit ist der Kauf einer nicht immer ganz
günstigen Microsoft Office Version (http://office.microsoft.com/de-ch/)
respektive das Verwenden von Gratis-Office-Lösungen wie etwa OpenOffice (http://www.openoffice.org/de/) nicht
nötig. Was gebraucht wird ist lediglich ein Google-Konto und eine
Internetverbindung. Es lassen sich Texte, Tabellen, Präsentationen, Formulare, Zeichnungen,
Faxe, Videos, Musik und vieles mehr erstellen und bearbeiten.
Ein grosses Pro von Google Drive ist die Zusammenarbeit an einem
oder mehreren Dokumenten. Ein Beispiel: Im Fach Allgemeine Didaktik haben wir
einen Hospitationsbericht erstellt. Das Dokument wurde unzählige Male per Mail versendet.
Teilweise haben mehrere Personen gleichzeitig daran gearbeitet und das Dokument
musste anschliessend mühevoll zusammengesetzt werden. So kann es nicht
weitergehen, dachte ich mir. Für die kommende Aufgabe in Allgemeiner Didaktik
(Eigenes Didaktisches Modell) habe ich eine Vorlage in Google Drive erstellt
und per Link an die Gruppenmitglieder freigegeben. Diese können nun ebenfalls direkt
online das Dokument bearbeiten, die Änderungen können immer nachvollzogen
werden.
Was ich noch nicht weiss ist, was genau passiert, wenn zwei
Personen gleichzeitig daran arbeiten. Meine konkreten Erfahrungen dazu werden
in einem kommenden Post geschildert. Bis dahin wünsche ich allen ein frohes
Schaffen.
Lg
S*
Gemeinsames Arbeiten auf Google Drive funktioniert wunderbar: Oben rechts zeigt einem ein farbiges Viereck an, wer gerade online ist, die Cursor der betreffenden Person blinken in der entsprechenden Farbe. Die Übertragung ist unglaublich schnell, wenn ich im Dokument tippe, sehen das die Mitarbeitenden unmittelbar auf ihren Bildschirmen, auch wenn sie in einer anderen Stadt arbeiten...
AntwortenLöschenWas mich an Google Drive stört ist, dass es zwar einiges, aber nicht alles kann, und meist fehlt genau die gesuchte Funktion (Beispiele: Zellen in Tabellen verbinden in einem Document; oder Seiten in einem Dokument mal horizontal und dann wieder vertikal ausrichten; oder Seitenzahlen einblenden beim automatisch generierten Inhaltsverzeichnis, dass es auch ausgedruckt nützlich ist).
Lg
M*